Olching am 01.01.2026
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Spendenmöglichkeit:
Postbank Ndl der Deutsche Bank / Kontoinhaber: Mandy Lauenburger Verwendungszweck: >> Hilfe gegen Vandalismus <<
oder über das Spendenportal
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die Berichterstattung des Kreisbote FFB können Sie HIER lesen |
In der Silvesternacht vom 31.12.2025 auf den 01.01.2026 wurde der Circus DIABOLO während seiner Gastspielzeit in Olching Opfer einer mutwilligen und vollkommen sinnlosen Vandalenaktion. Unbekannte Täter beschmierten unser Zirkuszelt mit dem Schriftzug „Tierquäler“ – ein völlig zu unrechter Vorwurf, der uns fassungslos und tief betroffen zurücklässt.
Denn die Wahrheit ist:
Der Circus DIABOLO hat noch nie Tiere besessen oder in seinen Shows eingesetzt. Seit unserer Gründung vor über 10 Jahren stehen unsere Gastspiele ausschliesslich für moderne Artistik, Akrobatik und menschliches Können – ein Zirkus ganz ohne Tiernummern.
Der Sachschaden wird von der Polizei auf rund 7.000 Euro geschätzt. Doch die Folgen könnten deutlich gravierender sein:
Unser Zirkuszelt in 3. Generation im Familienbesitz ist 35 Jahre alt, Ersatzteile sind nicht mehr erhältlich. Eine chemische Reinigung würde die Brandschutzeigenschaften des Materials verändern und damit die TÜV-Zulassung gefährden. Zu der Aufschrift, wurde die Zeltplane zusätzlich aufgeschlitzt. Im schlimmsten Fall könnte das Zelt unbrauchbar werden – und damit unsere Existenzgrundlage genommen sein.
Wir sind ein reiner Familienbetrieb:
Geführt wird der Circus DIABOLO von uns, Mandy und Enrico Lauenburger, gemeinsam mit unseren drei Kindern. Zirkus ist für uns kein Job, sondern unser Leben, unsere Leidenschaft und unsere Tradition.
Diese Tat hat uns nicht nur finanziell, sondern auch emotional schwer getroffen. Natürlich wurde Strafanzeige gestellt, welche jedoch bereits bei der Anzeigestellung von der Polizei mit nahezu aussichtslos betitelt wurde.
Um den Schaden zu beheben und den Fortbestand unseres Zirkus zu sichern, sind wir nun auf Eure Hilfe angewiesen.
🙏 Jede Spende zählt – ganz gleich in welcher Höhe.
Mit Eurer Unterstützung helft Ihr uns,
❤️ Danke von Herzen für jede Spende, jedes Teilen und jede Form der Unterstützung.
Eure Solidarität bedeutet uns mehr, als Worte ausdrücken können.
Mandy, Enrico & Familie Lauenburger
IBAN: DE07 6001 0070 0452 8317 08 / BIC: PBNKDEFFXXX
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Diabolo - offtmals als Bezeichnung für Teufel verwendet - kommt aus dem griechischen und bedeutet so viel wie: "ich werfe hinüber“ oder "durcheinanderwerfen", "hinüberwerfen" und bezeichnet ein Spielgerät mit dem man jonglieren kann.
Ein DIABOLO besteht aus einem üblicherweise aus Kunststoff, Gummi oder Holz, seltener auch aus Metall oder sogar Glas gefertigten Doppelkegel oder Doppel-Kugelhalbschalen (Öffnung nach außen), der in der Mitte mit einer metallenen oder hölzernen Achse verbunden ist. Das Diabolo wird auf ein Seil gesetzt, das an seinen Enden an zwei Handstöcken befestigt ist. Durch Bewegen des Seils wird das Diabolo in Rotation um seine Längsachse versetzt. Durch die Kreiselbewegungen wird das Diabolo stabilisiert, so dass man es hochwerfen und wieder auf dem Seil auffangen, anderen Spielern zuwerfen oder weitere Tricks durchführen kann.
Hohes Werfen und Fangen ist einer der einfacheren Tricks mit einem Diabolo. Es gibt wesentlich schwierigere. So kann man zum Beispiel auch mit mehreren Diabolos (zwei bis fünf) gleichzeitig in einer Schnur spielen.
Viele Circus-Artisten haben daher dieses alte Gerät für die Jinglage entdeckt und das Diabolo ist daher aus kaum einer Zirkus-Nummer mit Jonglage wegzudenken.
Da sich der Familien-Circus DIABOLO ebenfalls dieses Gerätes in den Shows bedient, wurde dieses Gerät daher im Circus-Name als "CIRCUS DIABOLO" verewigt.
Funde aus der Steinzeit lassen vermuten, dass in der Vorzeit ein Spiel dieser Art bekannt war (Diabolo aus Knochen oder Holz, Stöcke aus Holz, Schnur aus Pflanzenfasern, Sehnen). Überlieferungen zufolge gab es 1766 v. Chr. Diabolo-Spieler in der Shang Dynastie. Das Diabolo wurde um 1794 zur Zeit des Kaisers Qianlong vom englischen Botschafter in China, Lord George Macartney, nach Europa eingeführt. In Frankreich, wo das Spiel besonders in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts beliebt war, hieß es seit 1812 „le Diable“ – der Teufel (wegen der Ableitung des Wortes für „Teufel“ in den romanischen Sprachen (italienisch: diavolo, spanisch: diablo, französisch: diable) aus demselben griechischen Wort wie das Spiel heute wurde es in diesen Ländern auch „Teufel“ genannt). In China heißt es Kouen-Gen (den Bambus pfeifen lassen) oder (Dǒu) Kōng Zhú (leerer (Rüttel) – Bambus (chinesisch (斗)空竹)) und wurde aus Bambus (Diabolo wie Stöcke) oder getriebnen Metall (Diabolo) gefertigt. Während der Rotation in der Luft surrten die Diabolo-Doppelkegel oder -Doppelscheiben aus Bambus wegen der Drehzahl und der Löcher am Außenrand. Bei entsprechender Drehzahl und Konstruktion können Diabolos aus Metall oder Kunststoff ebenfalls surren.[1] In Südost- und Ostasien wird das Erzeugen des Surrens als erstes Lernziel angestrebt, bevor man sich die eigentlichen Spielkunstgriffe aneignet.[2] Während in Europa die Doppelhohlkörper (Kegel, Halbkugeln) benutzt werden, bevorzugt man in China Doppelhohlscheiben auf einer etwas längeren Achse, auch als „Chinesisches Jo-Jo“ bekannt. Anfang des 20. Jahrhunderts schufen der Franzose Verleger Gustave Philippart und der Brite Charles Burgess Fry das Wort „Diabolo“, unter dem das Spiel auch in Deutschland Mode wurde.[3] In Frankreich wurde das Diabolospiel seitdem wieder neu aufgebracht.[4] Bis in die 1950er Jahre war es auch in Deutschland allgemein verbreitet. Seit den 1980er Jahren wird es wieder vermehrt gespielt.
Das Diabolo soll außerdem von den Eskimos gespielt worden sein. Sie fertigten die notwendigen Utensilien aus Knochen und Sehnen von Tieren. Mehrere der Geschichtsinformationen entstammen dem Standardwerk von Todd Strong.[5]
Die meisten Leute beschränken sich beim Diabolospielen auf das Hochwerfen und wieder Auffangen. In der Diaboloszene sind jedoch eine Vielzahl verschiedener Tricks bekannt. Der wahrscheinlich bekannteste und einfachste Trick ist das sogenannte Trapez. Dabei wird das Diabolo so um einen Handstab geschwungen, dass es eingewickelt wieder auf der Schnur gefangen wird. Die verschiedenen Tricks werden in verschiedene Kategorien eingeteilt:
Suns
Sonnen oder Weltreisen: Tricks, bei denen das Diabolo kreisförmig um oder zwischen den Stäben hindurch geschwungen wird.
Stringtricks
Schnurtricks: Bei diesen Tricks wird mit der Schnur ein Muster gebildet, während sich das Diabolo auf ihr befindet. Diese Tricks orientieren sich stark am Jo-Jo.
Bodytricks und Bodycombos
Körpertricks: Das Diabolo wird bei diesen Tricks über oder um verschiedene Körperteile wie den Arm oder das Bein geworfen oder geschwungen.
Suicides
Sogenannte Selbstmorde: Bei diesen Tricks werden ein oder zwei Stäbe losgelassen und umgehend wieder gefangen. Hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten. Die einfachste ist der Chinese Suicide. Bei diesem Trick führt man zuerst das Trapez aus und wirft dann den losen Stab einmal um den anderen Stab und fängt ihn wieder. Außerdem gibt es die Integral Suicide. Es handelt sich dabei um Tricks, die in letzter Zeit populär geworden sind. Es wird mit der Schnur eine Schlaufe um das Diabolo gebildet, an der man dann das Diabolo festhält, während die beiden Stäben entweder in gleicher Richtung (normal) oder entgegengesetzt (Butterfly) um das Diabolo rotieren. Bei den Genocides verlässt das Diabolo die Schnur und wird wieder aufgefangen, indem man einen Stab loslässt und um das Diabolo schwingt.
Vertax
Das Diabolo wird in vertikale Lage gebracht und so durch ständige Rotation des Körpers und Antreiben des Diabolos in Drehung gehalten. Viele Tricks aus den oben genannten Kategorien sind im vertikalen Spiel möglich. Auch Tricks mit zwei und drei Diabolos Vertax sind möglich (Alexis 123 Vertax).
Mehrere Diabolos auf einer Schnur
Quelle: WIKIPEDIA - Aug.2024